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Ein faszinierende Erlebnis war für mich der Aschermittwoch auf Martinique.
Tewe Vaval bedeutet Abschied von Karneval, so nennen die Einheimischen dieses Fest des Abschiedes. Dabei laufen Gruppen mit geschmückten Wagen durch die Straßen der Stadt – Fort-de-France. Wer es schafft in dieser Zeit mal auf den karibischen Inseln zu landen – der sollte sich das nicht entgehen lassen.

Hier eteawas zur Geschichte und Tradition:
Der Karneval kam auf die Kleinen Antillen durch die katholischen Europäer, die afrikanischen Sklaven kannten aus ihrer Religion allerdings schon vorher Umzüge und Masken. Noch heute kann man in den Karnevalsaktivitäten deutlich heidnische Wurzeln erkennen. Nach der Sklavenbefreiung wurde der Karneval von einem vornehmen Bankettgeschehen verwandelt. Von der schwarzen Bevölkerung wurde dies zu einem brodelnden Straßenfest, das den Mächtigen spottete, aber auch die menschlichen Schwächen und den Kampf der Geschlechter aufs Korn nahm.

Jeder der 4 Tage im Karneval auf der Insel bekommt ein Motto. Zum Beispiel wird an einem Tag der Teufel als Thema aufgegriffen und alle tragen während des Umzuges Rot. Heute, zum Abschied der Feierlichkeiten, wird dann Schwarz und Weiß getragen. Prunkvoll geht es hierbei auf den Straßen zu. Die Hauptfigur des Karnevals ist der König „Varval“, die große Pappmachéstatue, symbolisiert einen Menschen oder ein Ereignis, die das letzte Jahr geprägt haben. Seine „Untertanen“ müssen den König vier Tage lang unterhalten, dann ist seine Majestät erschöpft und er wird unter allgemeiner Trauer den Flammen übergeben, um ein Jahr später wieder aufzuerstehen.

 

 

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