Rieser Ahoi

Kaum zuhause wieder an gekommen, bin ich in den Alltag wieder geraten. Freunde wieder treffen und meiner Arbeit nachgegangen.
Am 08. April hat die Regionlae Zeitung Rieser Nachrichten einen Artikel über mich und meine Arbeit veröffentlicht.
Als frier Mediengestalter Bild und Ton, war ich 8 Monate lang auf den Weltmeeren unterwegs. Es zeigt leider nur einen kleinen Teil von dem was ich wirklich in den letzten Jahren in meinen Job erlebt habe.

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Naturwunder der Karibik – Aruba

Nachdem ich jetzt schon seit einem Monat hier durch die karibik fahre, habe ich schon sehr viel gesehen und Erlebt. Immmer wieder jedoch fasziniert mich die Natur aufs neue.
Jede Insel hat seine eigene Vegetation. Okay – hier und da ziemlich Ähnlich.

Heute auf der Insel Aruba, besuchte ich die Felsformation Casibari Felsen. Dieser entstand durch Erosinen, sowie durch Wind und Wasser.
Aruba ist eine Vulkanisnel – ohne Vulkan. Diese sind bzw. waren unterirdisch bzw unter dem Meer vor Jahrhunderten Aktiv und formten die Landschaft.

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Auch einen Besuch wert ist die Schmetterlingsfarm von Aruba. Hier leben ca. 30 verschiedene Arten aus aller Welt. Und jetzt kommt der Hammer – keiner davon stammt aus der Region von Aruba. Auf verschiedenen Pflanzen werden diese gezüchtet und da einige nur wenige Tage leben, kann man hier jeden Tag etwas neues Entdecken.
Die raue Nordküste der Insel hatte die größte Natur-Brücke der Karibik, bis sie 2009 einstürtzte.

Das hier sind nur ein paar Eindrücke dich euch von meiner Arbeit und meiner Reise hier durch die Karibik zeigen möchte.


Dominica

Heute morgen legte mein zu Hause für 5 Monate die leinen an der Insel Dominica an. Eine sehr sehr faszinierende Insel. Hier treffen interessante Gegensätze so nah wie niergendswo aufeinander. Auch interessant zu beobachten ist die hier Lebende Kultur. Also unbeding die Insel für sich entdecken.
Genau das habe ich heute gemacht. Kamera in die Hand und los ginges quer durch die Stadt.

Viel Spaß beim betrachten der Bilder:

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Die ersten Tage an Bord

Willkommen in der Karibik
Karinische Luft schnuppern und dabei die Abenteuerlust der Piraten erleben, so oder so ähnlich könnte man sich das ganze an Bord der Mein Schiff 5 vorstellen. Doch vieles ist nicht so, wie es scheint.

Los ging es bei mir mit dem ersten Abenteur am Flughafen Curacao, angekommen und in der Ankunftshalle, standen aufeinmal 2 Personen da, die mich in Empfang nehmen wollten.
Okay dachte ich mir nehmen wir den der am Seriösesten aussieht, und das war auch eine gute Entscheidung. Denn dieser war von der Hafen Agentur und brachte mich dann zum Hotel in dem ich bevor ich am 23.01 auf die Mein Schiff 5 aufsteige eine Übernachtung hatte.

Im Hotel angekommen, stellte ich fest, dass das Hotel das ich von meiner Agentur in Hamburg bekommen habe einen anderen Namen auf meinen Unterlagen hatte. Naja, wir schon Stimmen.
Checkin war um 16 Uhr im Hotel, angekommen war ich um 14:20 Uhr am Flughafen. Alles sehr karibisch hier. Vieles läuft hier nicht so ab wie es scheint.

Nach einer fast erholsammen Nacht, -5 Stunden Zeit unterschied nach Deutschland. Ging es recht Früh für mich am 23.01. dann aufs Schiff. Passkontrolle, Checkin am Hafen und dann über die Gangway rein in mein Zuhause für 5 Monate.

Wie das mit dem Checkin für mich als Crew hier an Bord abläuft, habe ich schon in einem anderen Beitrag beschrieben, den findet ihr hier: Vom Flugzeug zum Schiff

Die ersten Tage sind eher Eingewöhnung und einlern Phasen. Man macht sich mit dem Schiff vertraut lernt den ein oder anderen schon kennen.
Da ich außerhalb des normalen Zykluses hier an Bord gekommen bin, hatte ich bis jetzt nur ein Training hier an Bord.

Erklärung was sind Trainings: Bei den Trainings hier an Bord, handel es sich um Masnahme-Trainings für verschiedene Situationen, wie z.B.: Erste Hilfe, Evakuierung vom Schiff, Feuerbekämpfung, usw. Für Personen die das erste mal auf einem Kreuzfahrtschiff arbeiten ist der erste Tag und die Trainings erst einmal die Hölle und viel Stress, beim 2ten oder 3ten ist das ganze dann recht entspannt. Trotzdem gibt es immer Situatione die für einen neu sind oder die es so noch nicht gab. Man lernt also nie aus.

Ja was gibt es sonst so? In den ersten Tagen merkt man noch das sich das Schiff bewegt und nimmt jede noch so kleine Bewegung wahr. Das legt sich aber recht schnell bis zum ersten richtigen Seegang. Viel neues gibt es für mcih hier an Bord nicht. Die Mein Schiff 3 ist baugleich zur 5 und somit verlaufen ausgeschlossen. Für den erst Fahrer kann das schon anderst laufen. In den ersten Tagen ist das Schiff rießig und man verläuft sich erst einmal, was ganz gut ist um das Schiff kennenzulernen.

Zum Wetter: Ja es kann auch sehr schnell regnen in der Karibik wie ich festgestellt habe. Es hat jedoch jeden Tag so um 29 – 30 Grad und eine sehr sehr hohe Lufttemperatur.
Das war es schonmal soweit. Solltet ihr fragen haben, dann schreibt mir einfach über das Kontakt Formular hier.

Auch meinen ersten Kabinenwechsel habe ich hinter mir. Heißt war vorher in einer Übergangskabine, so lange bis mein Kollege den ich hier Ersetze heute das Schiff verlassen hat.
Alles immer nicht so leicht oder es kommt nicht so wie man es sich gedacht hat. Jeder Tag hier an Bord ist etwas besonderes bzw. eine neue Herausforderung die es im Team zu bezwingen gibt.
Das Team und auch andere Kollegen werden in der ersten Zeit eine kleine Ersatz-Familie und da wir auf engem Raum zusammen sind nie langweilig.


Der weg vom Flugzeug zum Schiff

Nach dem ich jetzt schon meinen Dritten Vertrag fahren werde (22.01.2017) ist der Ablauf bei Ankunft am Flughafen im Ziel-Gebiet fast immer der gleiche.

Man kommt am Flughafen an wartet auf sein Gepäck, dann die letzte Zoll-Kontrolle bzw. einreise in das Land. In der Ankunftshalle sucht man dann nach der Auskunft von TUI und dann geht es so langsam mit dem Bus zum Schiff, zusammen mit anderen Crew-Mitgliedern die neu auf dem Schiff aufsteigen.

Am Schiff angekommen geht es dann durch die Sicherheitskontrolle zusammen mit dem Crew-Purser (Crew-Einschiffer). Danach wird man in einen Raum gebracht und man muss hier nochmal zahlreiche Unterlagen ausfüllen – im Anschluss gibt es dann die Crew-ID, dann folgt der Pick-Up durch den Manager (Abteilungsleiterin Film- und Fototeam).

Man bekommt den Weg zur Kabine gezeigt, im Anschluss dann zum Tailor (Schneider). Uniform und alles was man dazu braucht. An der Wäscherei vorbei für frische Bettwäsche. Meistens hat man dann zeit, seine Sachen einzuräumen und sich mit der Kabine vertraut zu machen.

Abends vor dem ablegen des Schiffes, findet dann das erste Training an Bord statt. Denn jedes Crew-Mitglied hat im Notfall Aufgaben zu erledigen, die nichts mit seinem eigentlichen Job zu tun haben.

Erstes Essen in der Kantine der Crew

Auch von vielen Passagieren wird man gefragt, was wir denn zum Essen bekommen würden. Das Essen im Crew-Bereich besitzt eine große Auswahl und es ist für jeden was dabei. Verhungern muss man also nicht hier an Bord.
In der Kantine essen pro Tag mehr als 1000 Besatzungsmitglieder. Hier lernt man somit auch viele neue Kollegen kennen.


Leben und Alltag an Bord

Kaum irgendwo sonst liegen anstrengender Arbeitsalltag und luxuriöse Urlaubsfreuden so nahe zusammen wie auf einem Kreuzfahrtschiff. Die Crew ist zwischen 5 und 12 Monate ohne Unterbrechung im Dienst, sieben Tage pro Woche, Überstunden garantiert. Aber mit der Freude daran jeden Tag an einem anderen Ort aufzuwachen. Dort arbeiten wo andere Urlaub machen.

Wie läuft so ein Tag an Bord eigentlich ab?

Je nachdem ob Seetag (Schiff den ganzen Tag unterwegs) oder Landtag beginnt der Tag zwischen 07:00 Uhr oder gemütlich erst um 09:30 Uhr. An einem Landtag ist es üblich das man als Video Operator die Ausflüge der Passagiere begleitet. Heißt man ist an Land unterwegs und sieht was. Dieses Privileg haben nicht alle Berufe an Bord.

Zurück vom Ausflug an Bord geht es los mit Material sichern und an den Schnitt. Getextet werden muss auch, denn es wird jeden Tag aktuell gedreht. Je nachdem ob du gleich schneidest nach dem Ausflug oder erst gegen später hast du zwischen drin Freizeit oder erst vor dem nächsten Einsatz.

Als Video Operator drehen wir nicht nur die Ausflüge der Passagiere sondern auch das Bordleben und die einzelnen Veranstaltungen.
Abends kommt es dann regelmäßig vor, dass man seine Kollegen vom Foto im Shop unterstützt, denn vom Umsatz der an Bord gemacht wird, hat jeder im Team was davon.

Abends geht man dann, je nach arbeit mit seinen Kollegen noch etwas trinken. Ach ganz vergessen Essen gibt es natürlich auch zwischen drin.

Ein Wort zur Freizeit:
Ja diese hat man immer mal wieder zwischen drin. Aber wir sind ja nicht zum Spaß an Bord sondern zum arbeiten.


Ich packe meinen Koffer

Ich packe meinen Koffer und nehme mit?

Jeder kennt das Problem Koffer packen. Nur für eine Reise die nur 2 Wochen geht ist das noch relativ einfach. Für mich geht es ab dem 22.01.2017 für 5 Monate auf die Mein Schiff 5 zum 3ten Vertrag auf Hoher See.
Das Fahrtgebiet ist die Karibik.

Nur was braucht man alles als Crew-Mitglied auf einem Schiff?
Eigentlich nicht viel, denn die meiste Zeit trägt man eine vorgeschriebene Uniform.

Zum Wäsche waschen ist es nicht schlecht, Waschmittel mit zunehmen. Aber auch normale Kleidung für die Freizeit an Bord bzw. für Landgänge und Partys. Soll ja an Land dich nicht sofort jemand als Crew-Mitglied erkennen.

 

 


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