Rieser Ahoi!

Als frier Mediengestalter Bild und Ton, war ich 8 Monate lang auf den Weltmeeren unterwegs. Die Rieser Nachrichten unsere Lokal-Zeitung hat über meine Abenteuer auf See ein kleines Porträt geschrieben. Es zeigt leider nur einen kleinen Teil von dem was ich wirklich in den letzten Jahren in meinen Job erlebt habe.

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Abschied vom Karneval auf Martinique – 01.03.2017

Ein faszinierende Erlebnis war für mich der Aschermittwoch auf Martinique.
Tewe Vaval bedeutet Abschied von Karneval, so nennen die Einheimischen dieses Fest des Abschiedes. Dabei laufen Gruppen mit geschmückten Wagen durch die Straßen der Stadt – Fort-de-France. Wer es schafft in dieser Zeit mal auf den karibischen Inseln zu landen – der sollte sich das nicht entgehen lassen.

Hier eteawas zur Geschichte und Tradition:
Der Karneval kam auf die Kleinen Antillen durch die katholischen Europäer, die afrikanischen Sklaven kannten aus ihrer Religion allerdings schon vorher Umzüge und Masken. Noch heute kann man in den Karnevalsaktivitäten deutlich heidnische Wurzeln erkennen. Nach der Sklavenbefreiung wurde der Karneval von einem vornehmen Bankettgeschehen verwandelt. Von der schwarzen Bevölkerung wurde dies zu einem brodelnden Straßenfest, das den Mächtigen spottete, aber auch die menschlichen Schwächen und den Kampf der Geschlechter aufs Korn nahm.

Jeder der 4 Tage im Karneval auf der Insel bekommt ein Motto. Zum Beispiel wird an einem Tag der Teufel als Thema aufgegriffen und alle tragen während des Umzuges Rot. Heute, zum Abschied der Feierlichkeiten, wird dann Schwarz und Weiß getragen. Prunkvoll geht es hierbei auf den Straßen zu. Die Hauptfigur des Karnevals ist der König „Varval“, die große Pappmachéstatue, symbolisiert einen Menschen oder ein Ereignis, die das letzte Jahr geprägt haben. Seine „Untertanen“ müssen den König vier Tage lang unterhalten, dann ist seine Majestät erschöpft und er wird unter allgemeiner Trauer den Flammen übergeben, um ein Jahr später wieder aufzuerstehen.

 

 


Naturwunder der Karibik – Aruba

Nachdem ich jetzt schon seit einem Monat hier durch die karibik fahre, habe ich schon sehr viel gesehen und Erlebt. Immmer wieder jedoch fasziniert mich die Natur aufs neue.
Jede Insel hat seine eigene Vegetation. Okay – hier und da ziemlich Ähnlich.

Heute auf der Insel Aruba, besuchte ich die Felsformation Casibari Felsen. Dieser entstand durch Erosinen, sowie durch Wind und Wasser.
Aruba ist eine Vulkanisnel – ohne Vulkan. Diese sind bzw. waren unterirdisch bzw unter dem Meer vor Jahrhunderten Aktiv und formten die Landschaft.

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Auch einen Besuch wert ist die Schmetterlingsfarm von Aruba. Hier leben ca. 30 verschiedene Arten aus aller Welt. Und jetzt kommt der Hammer – keiner davon stammt aus der Region von Aruba. Auf verschiedenen Pflanzen werden diese gezüchtet und da einige nur wenige Tage leben, kann man hier jeden Tag etwas neues Entdecken.
Die raue Nordküste der Insel hatte die größte Natur-Brücke der Karibik, bis sie 2009 einstürtzte.

Das hier sind nur ein paar Eindrücke dich euch von meiner Arbeit und meiner Reise hier durch die Karibik zeigen möchte.


„Crew only“- Bereich

Was verbrigt sich hinter der „Kein Zutritt – Crew Bereich Tür„?
Diese Frage fällt nicht nur einmal bei einer Kreuzfahrt an Crewmitglieder. Naja, der Crew-Bereich, also bereiche in dennen sich die Küche, die Kabine der Crew zum Beispiel befinden.
Ja die Crew schläft auch an Bord – Gäste fragen dich manchmal Sachen da fällt man recht schnell vom Glauben ab.

So jetzt aber mal im ernst. Im Crew-Bereich der bei TUI sehr schön, aber einfach gestaltet ist, befinden sich alle Bereiche wie Essen, Schlafen, eine Crew-Disco und vieles andere mehr was eine klein Stadt wie ein Schiff besitzen muss. Eine Welt neben einer anderen Welt, so könnte man es am einfachsten beschreiben. Kabine an Kabine, ein Labyrint für viele neuen Mitglieder aus verschiedenen wegen und Gängen.

Das Essen für die Crew gibt es in einer Kantine für die Crew. Auch hier kann man sich definitv nicht über schlechtes Essen beschweren. Ein geselliger Ort in dem sich alle Abteilungen in ihrer Pause zum Gespräch über ihren Tag treffen oder um einfach in ruhe was zu essen. Auch für die Private-Zeit, wichtig ist es an Bord den Kopf von der arbeit mal frei zubekommen, gibt es Plätze und Räume in denen es spaß macht sich aufzuhalten mit seinen Kollegen.

Die Crew-Disco oder das Crew eigene Sonnen-Deck sind ein paar Plätze die warscheinlich ein jeder schonmal gelesen oder gehört hat. Das Sonnen-Deck ganz vorne am Buck des Schiffes, ist eine liegewiese oder auch das sogenannte Metall-Deck. Hier lassen sich Nachts die Sterne beobachten bei der fahrt über das Meer, oder Tag´s über wenn Freizeit ist die Sonne auf den Bauch scheinen. In der Crew-Disco geht Abend hingegen der Punk up. Hier legen Crewmitglierder für Crewmitglieder Musik auf und es gibt etwas zum trinken.

Ja das war es soweit. Ihr habt fragen an mich? Dann könnt ihr mir dirkt eine Mail schreiben:
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Dominica

Heute morgen legte mein zu Hause für 5 Monate die leinen an der Insel Dominica an. Eine sehr sehr faszinierende Insel. Hier treffen interessante Gegensätze so nah wie niergendswo aufeinander. Auch interessant zu beobachten ist die hier Lebende Kultur. Also unbeding die Insel für sich entdecken.
Genau das habe ich heute gemacht. Kamera in die Hand und los ginges quer durch die Stadt.

Viel Spaß beim betrachten der Bilder:

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Die ersten Tage an Bord

Willkommen in der Karibik
Karinische Luft schnuppern und dabei die Abenteuerlust der Piraten erleben, so oder so ähnlich könnte man sich das ganze an Bord der Mein Schiff 5 vorstellen. Doch vieles ist nicht so, wie es scheint.

Los ging es bei mir mit dem ersten Abenteur am Flughafen Curacao, angekommen und in der Ankunftshalle, standen aufeinmal 2 Personen da, die mich in Empfang nehmen wollten.
Okay dachte ich mir nehmen wir den der am Seriösesten aussieht, und das war auch eine gute Entscheidung. Denn dieser war von der Hafen Agentur und brachte mich dann zum Hotel in dem ich bevor ich am 23.01 auf die Mein Schiff 5 aufsteige eine Übernachtung hatte.

Im Hotel angekommen, stellte ich fest, dass das Hotel das ich von meiner Agentur in Hamburg bekommen habe einen anderen Namen auf meinen Unterlagen hatte. Naja, wir schon Stimmen.
Checkin war um 16 Uhr im Hotel, angekommen war ich um 14:20 Uhr am Flughafen. Alles sehr karibisch hier. Vieles läuft hier nicht so ab wie es scheint.

Nach einer fast erholsammen Nacht, -5 Stunden Zeit unterschied nach Deutschland. Ging es recht Früh für mich am 23.01. dann aufs Schiff. Passkontrolle, Checkin am Hafen und dann über die Gangway rein in mein Zuhause für 5 Monate.

Wie das mit dem Checkin für mich als Crew hier an Bord abläuft, habe ich schon in einem anderen Beitrag beschrieben, den findet ihr hier: Vom Flugzeug zum Schiff

Die ersten Tage sind eher Eingewöhnung und einlern Phasen. Man macht sich mit dem Schiff vertraut lernt den ein oder anderen schon kennen.
Da ich außerhalb des normalen Zykluses hier an Bord gekommen bin, hatte ich bis jetzt nur ein Training hier an Bord.

Erklärung was sind Trainings: Bei den Trainings hier an Bord, handel es sich um Masnahme-Trainings für verschiedene Situationen, wie z.B.: Erste Hilfe, Evakuierung vom Schiff, Feuerbekämpfung, usw. Für Personen die das erste mal auf einem Kreuzfahrtschiff arbeiten ist der erste Tag und die Trainings erst einmal die Hölle und viel Stress, beim 2ten oder 3ten ist das ganze dann recht entspannt. Trotzdem gibt es immer Situatione die für einen neu sind oder die es so noch nicht gab. Man lernt also nie aus.

Ja was gibt es sonst so? In den ersten Tagen merkt man noch das sich das Schiff bewegt und nimmt jede noch so kleine Bewegung wahr. Das legt sich aber recht schnell bis zum ersten richtigen Seegang. Viel neues gibt es für mcih hier an Bord nicht. Die Mein Schiff 3 ist baugleich zur 5 und somit verlaufen ausgeschlossen. Für den erst Fahrer kann das schon anderst laufen. In den ersten Tagen ist das Schiff rießig und man verläuft sich erst einmal, was ganz gut ist um das Schiff kennenzulernen.

Zum Wetter: Ja es kann auch sehr schnell regnen in der Karibik wie ich festgestellt habe. Es hat jedoch jeden Tag so um 29 – 30 Grad und eine sehr sehr hohe Lufttemperatur.
Das war es schonmal soweit. Solltet ihr fragen haben, dann schreibt mir einfach über das Kontakt Formular hier.

Auch meinen ersten Kabinenwechsel habe ich hinter mir. Heißt war vorher in einer Übergangskabine, so lange bis mein Kollege den ich hier Ersetze heute das Schiff verlassen hat.
Alles immer nicht so leicht oder es kommt nicht so wie man es sich gedacht hat. Jeder Tag hier an Bord ist etwas besonderes bzw. eine neue Herausforderung die es im Team zu bezwingen gibt.
Das Team und auch andere Kollegen werden in der ersten Zeit eine kleine Ersatz-Familie und da wir auf engem Raum zusammen sind nie langweilig.


Meine Routen und das erste Ziel

Die letzten Tage hier in Deutschland brechen an. Ich möchte euch heute meine Routen die ich befahren werde einmal Vorstellen. Los geht es in der Karibik, besser gesagt auf der Insel Curacao. Mit dem Flieger geht es von München aus über Düsseldorf nach Curacao.

Curaçao, ist eine rund 444 Quadratkilometer große Karibikinsel. Seit Oktober 2010 ist sie als Land Curaçao einer von vier nach innen autonomen Gliedstaaten des Königreichs der Niederlande.

Ingesamt werde ich 20 Reisen auf 11 Routen erleben und jeden Tag zu etwas besonderen machen.

Hier sind die verschiedenen Routen:

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Besonders freue ich mich wieder einen anderen Teil der Welt entdecken zu dürfen und dort zu arbeiten wo andere Urlaub machen.


Der weg vom Flugzeug zum Schiff

Nach dem ich jetzt schon meinen Dritten Vertrag fahren werde (22.01.2017) ist der Ablauf bei Ankunft am Flughafen im Ziel-Gebiet fast immer der gleiche.

Man kommt am Flughafen an wartet auf sein Gepäck, dann die letzte Zoll-Kontrolle bzw. einreise in das Land. In der Ankunftshalle sucht man dann nach der Auskunft von TUI und dann geht es so langsam mit dem Bus zum Schiff, zusammen mit anderen Crew-Mitgliedern die neu auf dem Schiff aufsteigen.

Am Schiff angekommen geht es dann durch die Sicherheitskontrolle zusammen mit dem Crew-Purser (Crew-Einschiffer). Danach wird man in einen Raum gebracht und man muss hier nochmal zahlreiche Unterlagen ausfüllen – im Anschluss gibt es dann die Crew-ID, dann folgt der Pick-Up durch den Manager (Abteilungsleiterin Film- und Fototeam).

Man bekommt den Weg zur Kabine gezeigt, im Anschluss dann zum Tailor (Schneider). Uniform und alles was man dazu braucht. An der Wäscherei vorbei für frische Bettwäsche. Meistens hat man dann zeit, seine Sachen einzuräumen und sich mit der Kabine vertraut zu machen.

Abends vor dem ablegen des Schiffes, findet dann das erste Training an Bord statt. Denn jedes Crew-Mitglied hat im Notfall Aufgaben zu erledigen, die nichts mit seinem eigentlichen Job zu tun haben.

Erstes Essen in der Kantine der Crew

Auch von vielen Passagieren wird man gefragt, was wir denn zum Essen bekommen würden. Das Essen im Crew-Bereich besitzt eine große Auswahl und es ist für jeden was dabei. Verhungern muss man also nicht hier an Bord.
In der Kantine essen pro Tag mehr als 1000 Besatzungsmitglieder. Hier lernt man somit auch viele neue Kollegen kennen.


Was ist manchmal schwierig?

Die Vorteile eines Jobs an Bord, die Nähe zu Gästen und Team, können auch zum Nachteil werden: Büro und Zuhause sind Eins, die Kollegen und Gäste sind rund um die Uhr um einen. Darüber hinaus ist es nicht immer einfach, den Kontakt zu Familie und Freunden daheim zu pflegen. Wer damit umgehen kann, genießt es, Teil der großen Crew-Familie zusein, freut sich über das gute Essen, die vielen neuen Eindrücke und den unschlagbar kurzen Arbeitsweg.

Durch das, dass du wenig Zeit an Bord hast fängt man an seine Freizeit zu planen. Nutze ich die Zeit und schreibe eine Mail an meine Familie oder Freunde? Gehe ich raus an den Strand oder in die Stadt? All diese Fragen stellt man sich am Anfang recht wenig, aber später dann um so mehr.

Doch nicht nur weil Zeit für sich selbst wenig ist hält man wenig Kontakt, sondern auch weil die Kosten für den Kontakt recht hoch sind. Crew-Internet an Bord: 10 Cent pro Minute. Das Internet am Arbeitsplatz darf nur für die Arbeit genutzt werden nicht privat. Für das Telefonieren gibt es eine sogenannte Ocean-Phone-Card für 10 Dollar.  Diese reicht für ein Telefonat 1 Stunde auf das Festnet und ca. 35 Minuten auf ein Handy zu telefonieren.

Mit der Zeit wird das Team oder die Kollegen an Bord zu einer Ersatz Familie. Das Kennenlernen auf engstem Raum verbindet einen viel schneller als an Land und kann über die Zeit an Bord noch lange halten.

 


Leben und Alltag an Bord

Kaum irgendwo sonst liegen anstrengender Arbeitsalltag und luxuriöse Urlaubsfreuden so nahe zusammen wie auf einem Kreuzfahrtschiff. Die Crew ist zwischen 5 und 12 Monate ohne Unterbrechung im Dienst, sieben Tage pro Woche, Überstunden garantiert. Aber mit der Freude daran jeden Tag an einem anderen Ort aufzuwachen. Dort arbeiten wo andere Urlaub machen.

Wie läuft so ein Tag an Bord eigentlich ab?

Je nachdem ob Seetag (Schiff den ganzen Tag unterwegs) oder Landtag beginnt der Tag zwischen 07:00 Uhr oder gemütlich erst um 09:30 Uhr. An einem Landtag ist es üblich das man als Video Operator die Ausflüge der Passagiere begleitet. Heißt man ist an Land unterwegs und sieht was. Dieses Privileg haben nicht alle Berufe an Bord.

Zurück vom Ausflug an Bord geht es los mit Material sichern und an den Schnitt. Getextet werden muss auch, denn es wird jeden Tag aktuell gedreht. Je nachdem ob du gleich schneidest nach dem Ausflug oder erst gegen später hast du zwischen drin Freizeit oder erst vor dem nächsten Einsatz.

Als Video Operator drehen wir nicht nur die Ausflüge der Passagiere sondern auch das Bordleben und die einzelnen Veranstaltungen.
Abends kommt es dann regelmäßig vor, dass man seine Kollegen vom Foto im Shop unterstützt, denn vom Umsatz der an Bord gemacht wird, hat jeder im Team was davon.

Abends geht man dann, je nach arbeit mit seinen Kollegen noch etwas trinken. Ach ganz vergessen Essen gibt es natürlich auch zwischen drin.

Ein Wort zur Freizeit:
Ja diese hat man immer mal wieder zwischen drin. Aber wir sind ja nicht zum Spaß an Bord sondern zum arbeiten.


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Maximilian Hartwich – Medien der Sinne
Karwendelstraße 7
86356 Neusäß

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